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It's up to you New York, New York!

Big Apple, die Stadt die niemals schläft, die Welthauptstadt... Hier gibt es soviel zu sagen und viels ist schon bekannt, wir lassen einfach die Bilder sprechen und NYC präsentiert sich selbst.

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Die Rocky Mountains erstrecken sich von Colorado bis nach New Mexico. Im Nationalpark nördlich von Denver lassen sich die Berge in einem dichten Netz von Wanderwegen gut erkunden. Eine Passtraße führt auf über 3000 Meter Höhe und bietet Ausblicke auf die umliegenden Berggipfel, Seen und ins Tal. Ein Gewitter, ein langes gespräch und ein Glas Wein mit einem Schweizer Ehepaar übers Reisen und die amerikanische Politik und ein bisschen "Nationalpark-Müdigkeit" halten uns von Wanderungen und der weiteren Erkundung der Umgebung ab.

Nach 7 Wochen geben wir in Denver unser Auto ab, in unserem Hotelzimmer herrscht Chaos. Abends bummeln wir durch die Stadt und stoßen auf die Realto Bar wo es gute Cocktails gibt.
Das State Capitol wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut und ist Sitz der Regierung. Bekannt ist da Gebäude durch die 13. Stufe, die genau 1 Meile über dem Meer liegt. Nachmittags stehen Shopping (unser Camping Outfit muss gegen New York - taugliche Kleidung ausgetauscht werden) und ein Friseurbesuch auf dem Plan. Wir lassen uns in der Friseurschule von Studenten die Haare schneiden. Angesichts der Bedingungen für die Studenten stehen uns die Haare zu Berge! Die Ausbildung kostet 25.000 $ und dauert 15 Monate in denen die Studenten nichts verdienen. Für einige ist es der 2. Bildungsweg, da sie in ihrem Ursprungsberuf wenig verdienen oder keine Arbeit finden können.
Nach dem Friseur scheinen wir so jung auszusehen, dass wir in keinem Lokal ohne Ausweis ein Bier bekommen! In der Realto Bar klappt's schließlich und wir verbringen dort einen weiteren gemütlichen Abend.
Unseren letzten Tag verbringen wir mit spazieren im Park, einem endlich einmal guten essen im ältesten Restaurant Denvers und der Planung für New York. Als Stammgäste erhalten wir abends in der Rialto Bar sogar schon ungefragt einen Cocktail!

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Zumindest einmal in den USA wollen wir etwas ganz altes sehen und fahren daher zum Mesa Verde Park. Hier erhalten wir Einblick in die amerikanische Geschichte, bevor der Kontinent von den Europäern entdeckt wurde. Vor 700 bis 800 Jahren hat ein Volk, genannt die Ancestral Puebloans und Vorfahren einiger der heutigen Indianerstämme Steinhäuser in Felsausbuchtungen unter dem Rand des Hochplateus erbaut. Die Menschen lebten hauptsächlich vom Maisanbau, vereinzelt liegen noch 700 Jahre alte Maiskolben in den Vorratskammern der Steinhäuser herum. Da die Menschen keine Schrift hatten und nur ganz wenige Zeichnungen im Fels hinterließen, ist vieles über ihr Leben unklar. Auch warum die Ancestral Puebloans zwischen 1270 und 1300 die Steinhäuser verließen und Richtung Süden zogen ist nicht endgültig geklärt.
Nach den lehrreichen Besichtigungen erfreuen wir uns noch von den weitläufigen Ausblicken vom Hochplateau, bevor wir den Campingplatz wieder mit den Rehen teilen.

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Die Fahrt zum Monument Valley bietet ein paar spektakuläre Ausblicke. Von einem hohen Pass eröffnet sich ein erster Blick in ein weites Tal. Felsen leuchten uns in den unterschiedlichsten Farben entgegen und wir bekommen einen Vorgeschmack was uns im Monument Valley erwartet.

Das Monument Valley gehört nicht zum System der Nationalparks, sondern wird von den Navajo Indianern verwaltet. Einige leben und arbeiten noch immer in diesem Gebiet, vereinzelt sieht man kleine Hütten, gut versteckt vor den Touristen. Gut sichtbar hingegen sind die vielen Verkaufsstände mit Indianerschmuck.
Eine wirklich sehr holprige Sandstrasse führt durch das Valley zu all den interessanten Felsformationen, gebildet durch ständige Erosion. In den Felsen kann man verschiedene Formen erkennen wie zum Beispiel eine Nonne, einen Elefanten oder einen Cowboystiefel. Andere Felsen haben vor allem für die Indianer eine spezielle Bedeutung, wie der Rain God Mesa - ein großer Felsblock an dessen Seite eine kleine Quelle entspringt.
Die untergehende Sonne taucht die Felsen in ein wunderschönes rotes Licht. In der nachlassenden Hitze erwacht auch die Tierwelt und plötzlich kreuzt ein große Tarantel unseren Weg! Wir beobachten sie aus respektvollem Abstand und achten anschließend recht genau auf unsere Schritte.
Ein abschließendes spektakuläres Bild zeigt sich, als der Vollmond hinter den Felsen aufsteigt.

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Auf dem hochgelegenen Colorado Plateau liegt der Canyonlands Nationalpark, ein Gebiet geformt durch zwei Flüsse, den Colorado River und den Green River. Die Flüsse teilen den Park in die drei Regionen Isalnd in the Sky, the Needles und the Maze, die landschaftlich unterschiedlich sind.
Wir besuchen die ersten beiden Regionen.

Island in the Sky bietet einerseits fantastische Ausblicke auf die umliegenden Bergketten, andrerseits kann man tief in die Canyons hinuntersehen. Eine kurze Wanderung führt zum Mesa Arch, auch hier ein wunderbarer Weitblick.

Das Gebiet der Needels ist nicht weniger faszinierend. Einmal mehr orange und rote Felsen in Form von schmalen, hochaufragenden Felsnadeln. Wenn man hier nicht aufpasst, kann man sich im Labyrinth der Felsen leicht verlaufen.

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Der Arches Nationalpark beheimatet über 2000 Felsenbögen, die durch Wind, Wasser und Erosion geformt wurden und noch immer werden. Große Gruben und kleine Löcher im Fels lassen erahnen, wo die nächsten Bögen entstehen werden. Manche halten dem Wetter irgendwann nicht mehr stand und brechen in sich zusammen, zuletzt geschehen 1991. Schöne Wanderwege führen durch Fels und Sand, immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf und durch die teilweise recht großen Felsenbögen wie z.B. dem Landscape Arch, der mit 102 m Weite der größte im Park ist. Nicht entgehen lassen wir uns die Wanderung zum Delicate Arch. Wir haben ihn schon zig mal gesehen, auf jedem Autokennzeichen Utahs und auf unzähligen Reklameschildern. In Natura wirkt er natürlich viel beeindruckender, auch weil er ganz alleine auf einer hochgelegenen Ebene steht.

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Obwohl der Grand Teton Nationalpark nur ein paar Kilometer von Yellowstone entfernt ist, sehen wir hier eine ganz andere Landschaft. Dichte Wälder, einige schöne Seen und hohe Berge, die uns an Zuhause erinnern. Der Park liegt auf ca. 2000 Meter Höhe, die Berggipfel selbst ragen bis 4000m hoch. Die langen Bergwanderungen sparen wir uns für den Herbst daheim auf und genießen hauptsächlich den Blick auf die spektakuläre Bergkulisse beim Durchfahren. Leider ist die Fernsicht durch Rauch vom weit entfernten aber großen Waldbrand in Idaho getrübt.
Gleich nach dem Park passieren wir den kleinen Ort Jackson und dann beginnt wieder die unendliche Weite und Einsamkeit von Wyoming. Der Bundesstaat Wyoming ist der bevölkerungsärmste und gleichzeitig einer der größten Bundesstaaten Amerikas. Einen ganzen Tag lang fahren wir vorbei an Wiesen, Feldern und Farmland, sehen mehr Kühe als Menschen und bewegen uns immer über 200m Höhe.
Auf dem Weg kommen wir am Dinosaurier National Monument vorbei, ein Park in dem unzählige Knochen und Fossilien von Dinosauriern gefunden wurden. Wir reisen ein paar Millionen Jahre in der Zeit zurück und lassen uns von einem Ranger erklären, wie die großen Tiere in dieser wüstenähnliche Gegend damals gelebt haben.
Bald danach erreichen wir Utah und da sind sie wieder, die vielen Felsen in allen Rottönen und verschiedensten Formationen, aus denen ganz Utah zu bestehen scheint. Entlang des Colorado River fahren wir bis nach Moab, Ausgangspunkt für die beiden nächsten felsigen Nationalparks.

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Neben den Geysiren hat der Park allerdings noch mehr zu bieten. Im Norden liegen die Mammoth Hot Springs. Sinterterrassen, geformt und weiß gefärbt durch karbonathaltiges Wasser. Jene Terrassen über die ständig Wasser rinnt, leuchten in strahlendem weiß. Die trockenen Terrassen verlieren nach und nach ihre schöne Farbe. Das Gebiet ist allerdings ständigem Wandel unterworfen und so kann es sein, dass über schon trockene Terrassen wieder Wasser rinnt oder ganz Neue entstehen.
Auch der Yellowstone hat einen Canyon. Mitten durch gelbe hohe Sandsteinwände, die dem Park seinen Namen gaben, hat der Fluss ein tiefes Tal geformt. Zwei tosende Wasserfälle machen den Canyon zum einzigartigen Erlebnis.

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In der früh krabbeln wir ziemlich ausgefroren aus dem Zelt und kochen erst einmal heißen Kaffee, bevor es los geht zur hauptattraktion des Parks, den vielen heißen Quellen und Geysiren.

Der Yellowstone Nationalpark wurde 1872 gegründet und war somit der erste Nationalpark der Welt. Das Gebiet liegt im riesigen Krater eines Vulkans, der die Landschaft hier in insgesamt drei Ausbrüchen geformt hat. Die heißen Quellen und Geysire zeugen noch von jener Zeit. Diese unglaublich schöne Landschaft ist so komplett anders als alles was wir bisher gesehen haben und schwer zu beschreiben. Die Pools und deren Umgebung leuchten in den unterschiedlichsten Farben, es brodelt und zischt durchgehend, heiße Dampfschwaden ziehen an uns vorbei. In manchen Geysiren brodelt es zunächst nur leicht, dann immer stärker und plötzlich schießt das Wasser wie aus einer Kanone, manchmal meterhoch hinauf.
Abends haben wir besonders Glück und erleben den Ausbruch des Great Fountain Geysirs mit. Das Visitor Center informiert zwar über die Zeiten, zu denen die unterschiedlichen Geysire ausbrechen, dieser ist jedoch sehr schwierig zu bestimmen. Wir sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

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Ca. 1000 km Fahrstrecke liegen vor uns, wir durchqueren die drei Bundesstaaten Utha, Idaho und Wyoming und viele unterschiedliche Landschaften.
Gleich hinter dem Capitol Reef fahren wir durch eine Sanddünenlandschaft, die etwas an das düstere Filmset von Herr der Ringe erinnert - Grautöne in den verschiedensten Abstufungen und hohe Felsen.
Dann beginnt eine schier endlose Ebene die bis zum Ort Price reicht. Nichts außer karger Wüstenlandschaft weit und breit. Erst da wird uns bewusst, dass Price der erste größere Ort seit Las Vegas ist, dazwischen hunderte Kilometer Einsamkeit und ein paar Nationalparks.
Am Nachmittag erreichen wir Salt Lake City, den berühmten Wintersportort und Zentrum der Mormonen. Der große Salzsee hat 25% Salzgehalt, gerne würden wir eine Runde schwimmen, bzw. schweben, denn untergehen kann man da ja nicht mehr. Allerdings stinkt es so fürchterlich nach Schwefel und am Ufer nisten Millionen winzig kleiner Fliegen, dass wir auf dieses Vergnügen verzichten. Stattdessen fahren wir ins Zentrum und sehen uns den berühmten Tempel Square an, wo Tempel und sonstige Einrichtungen der Mormonen zu finden sind. Die Stimmung dort ist eigenartig, überall laufen sehr gut gekleidete Menschen herum und alles wirkt sehr unnahbar. Es scheinen für Außenstehende nicht erkennbare Regeln zu herrschen.

Kaum sind wir wieder aus der Stadt draußen, umgeben uns Farmland und Wiesen, wiederum eine endlose Weite. Schon in Salt Lake City sind uns der graue Himmel und die schlechte Fernsicht aufgefallen. Wir erfahren, dass es in Idaho einige Waldbrände gegeben hat und dass die Rauchwolke bereits seit einer Woche über diesem Gebiet hängt.
Gegen Abend kommen wir im Yellowstone Park an und schlagen unser Zelt auf. Schnell noch alles essbare und alle Toilettenartikel in die "Bärbox" verstaut, damit wir in der Nacht keinen Besuch von Meister Pez bekommen. Wir wussten, dass es kalt werden wird, aber nicht sooooo kalt!

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Der Campground hier ist wunderbar am Fluss unter zahlreichen Bäumen gelegen. Im heutigen Gebiet des Capitol Reef NP wurden früher Obstgärten kultiviert, die noch heute gepflegt werden. So steht es jedem Besucher frei, sich an den verschiedenen Obstsorten zu bedienen - Äpfel und Birnen für unser Frühstück sind schnell gepflückt.
Neben zwei Wanderungen planen wir hauptsächlich unsere Fahrt zum Yellowstone NP, ein Umweg der sich hoffentlich lohnen wird.

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Auf unserer Fahrt durchqueren wir einen der weniger bekannten National Parks, dennoch gibt es im flächenmäßig größten Park vieles zu entdecken. Die Naturwunder sind weit verstreut, so sehen wir nur einen Ausschnitt dieser Gegend, die erst 1940 kartografiert wurde. Daher ist noch vieles einfach raue Wildnis, die Orte sind winzig mit ca. 10 Häusern und einem Geschäft für die notdürftigste Verpflegung. Infrastruktur gibt es so gut wie keine, die Hauptroute ist die einzige befestigte Straße: ein Bild der USA wie wir es uns nicht vorgestellt hätten.
Wir sehen erneut tolle Felsformationen, die Slot Canyons mit Spooky Canyon, ein sehr schmaler Weg führt durch die ca. 40cm breite Schlucht, ein Vorwärtskommen ist nur seitwärts möglich. Bei den Calf Creek Wasserfällen ist es angenehm kühl und neben dem Fluss zeigt sich eine schöne Grünlandschaft zwischen den farbigen Felswänden.

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Zeigten wir uns im Zion National Park noch von den hohen Felswänden beeindruckt, verzaubert uns die Märchenlandschaft des Bryce Canyon von Neuem. Hier treffen wir auf zerbrechlich wirkende Türmchen in schillerndem Orange, dazwischen Sandhügel in Weiß und Rosa.
Die Türme sind allerdings alles Felsen und fest, manche der bizarren Formen ähneln irgendwelchen Gestalten oder einem Schloss und es macht sehr viel Spaß durch dieses Wunderland zu marschieren. Einige der höchsten Punkte von Bryce Canyon liegen über 2.500 m und es ist erstaunlich wie warm es unter Tags ist und dass überall noch Bäume zu sehen sind.
Trotzdem gibt es mehr als 200 Frosttage im Jahr und das im weichen Sandstein gefrierende Wasser sprengt den Felsen und Wind, Regen und Erosion bilden dann die Felsnadeln - ein Prozess der immer noch anhält und den Canyon auch verändert, gelegentlich gibt es größere Felsstürze.

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Wir waren der Meinung, mit Grand Canyon und Yosemite National Park bereits die schönsten Landschaften gesehen zu haben, doch Zion Canyon belehrt uns eines besseren. Vom hochgelegenen Colorado Plateau (über 2000m) geht es zuerst gemächlich durch wunderschön geformte Berge und Felsen, alles hat Linien, Wellen oder Kacheln. Viele der kleinen Felsformationen sehen aus wie Schneckenhäuser, die Farben Rot und Rosa dominieren.

Zion Canyon selbst ist ein schmales Tal, umgeben von rund 500m hohen und senkrecht aufragenden Felswänden, oben auf den Plateaus befinden sich weiße abgeschliffene Bergkuppen. Die Wanderung zum Observation Point war jeden Schweißtropfen wert. Wir lassen auch nicht die "Reise" zu den Narrows aus, dem engsten Teil der Schlucht, der nur mittels Durchwaten des Canyon Rivers möglich ist. Die imposant aufragenden Felswände lassen die durchnässten Füße schnell vergessen. Über Schweißfüße können wir uns heute nicht beschweren und so sauber waren unsere Schuhe lange nicht!
Bei so vielen herrlichen Eindrücken bleiben wir länger als geplant.

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Eigentlich wollen wir am Lake Powell ein paar Tage am See verbringen und uns von den vielen Eindrücken und Reisekilometer erholen, doch die Hitze von Arizona (41 Grad C) und äußerst wenig natürliche Schattenplätze in dieser bizarren Umgebung aus Fels und Sand zwingt uns früher als gedacht zur Weiterfahrt. Was bleibt sind die eindrucksvollen Lichteffekte und die Stimmung im Antilope Canyon, eine durch Sand, Wind und Wasser wundervoll geformte Schlucht. Einer der schönsten Ausblicke auf den Colorado River am Horseshoe Bend und ein Sandstrand wie Puderzucker mit fantastischer Kulisse.
Good Bye Arizona, hello Utah!

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Zion Lodge, UT from 7:09pm to 7:31pm MDT (21 mins).

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Meilenweit geht es durch Arizona, ein Stück auf der berühmten Route 66 und unbemerkt erklimmen wir das Hochplateau auf knapp über 2000 m, eine ziemlich flache Waldlandschaft umgibt uns - also ideale Voraussetzungen fürs Campen.
Es ist beeindruckend, wie abrupt der Waldboden in einer steilen Felskante endet und den Blick auf ein endlos scheinendes Felstal freigibt, das in sämtlichen Farben schimmert. Am 1400 m tiefen Rand des Grand Canyon ergreift einen das Gefühl klein und unwichtig zu sein, wagemutig kreisen Kondore über den steilen Klippen. Sonne und Wolken treiben das Farbenspiel weiter und die vielfachen Abstufungen im Fels sind sehr gut zu erkennen. Der Grand Canyon ist ein Blick in die Erde, die untersten und somit ältesten Felsen sind mehr als 2000 (!!) Millionen Jahre alt.
Überwältigt von den verschiedenen Ausblicken wollen wir uns den Canyon aber noch genauer ansehen und steigen am nächsten Tag hinunter. Fast mit jedem zurückgelegten Höhenmeter verändert sich die Farbgebung der Felsen und die Vegetation - je weiter wir absteigen, desto mehr ähneln die Pflanzen wieder der Wüstenflora. Wir genießen die neue Perspektive inmitten des Canyons sowie die absolute Stille rund um uns. Für die anstrengende Wanderung belohnen wir uns mit dem Besuch im Steakhouse und planen die Weiterfahrt zum Lake Powell.

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Nur eine kurze Fahrt von Las Vegas entfernt gibt es zwei wunderschöne Parks. Trockenheit und Hitze sind auch hier vorherrschend, aber dennoch ist es hier viel schöner als in Vegas, dessen Reklame- und Leuchtschilder untertags nun wirklich jeden Reiz verlieren.

Im Red Rock Canyon Nationalpark kann man eine Bergkette bewundern, die in den verschiedensten Farben leuchtet - beige, orange, rot. Beim herumklettern auf den Felsen finden wir immer wieder neue Muster und Felsformationen.

Im Valley of Fire suchen wir vor allem nach einem ganz bestimmten Punkt: der Feuerwelle. Das ganze Tal ist umgeben von leuchtend roten Felsen, die Welle ist gut versteckt, aber nach einigem Suchen, finden wir sie doch - und sind begeistert!

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Facts:

- ca. 36 Millionen Besucher und nur 650.000 Einwohner

- das erste Casino wurde 1936 eröffnet

- der Staat verdient ca. 9 Billionen Dollar durch das Glücksspiel pro Jahr!

- mehr als 70 Casinos und 200.000 Spielautomaten (sogar im Supermarkt und an der Tankstelle)

- ca. 300 Hotels mit 140.000 Zimmer, das Venetien Resort Hotel ist mit 7000 Zimmer das größte Hotel der Welt

- ca 315 Hochzeiten pro Tag

- 17 der 20 größten Hotels der USA sind in Las Vegas

- unzählige Lichter, Leuchtreklamen, dröhnende Musikboxen, Shows - 24 Stunden Entertainment

- 40 Grad Durchschnittstemperatur Tag und Nacht

Fazit:

Man muss es mal gesehen haben, aber 2 Tage sind genug! ;-)
Und es ist nicht groß genug dass man nicht auf einen Schulkollegen per Zufall treffen könnte. :-)

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Nach einer endlos scheinenden Geraden mit letztem Blick auf die Berge der Sierra geht es auf die erste Steigung und wieder sehen wir unglaubliche Weiten, vollkommen unberührt und menschenleer. Wir durchqueren zuerst noch ein Wüstental bevor wir wirklich im Death Valley ankommen.
Bei den Sanddünen ist es bereits so heiß dass wir nur kurz zum Fotografieren stoppen, doch in Furnace Creek, dem sogenannten Zentrum des Valleys auf gleicher Höhe wie das Meer zeigt das Thermometer 115 Grad F an (46C). Zu heiß für alles und wir flüchten zum Dantes View, ein hochgelegener und spektakulärer Ausblick auf das Tal des Todes; wir erkennen den riesigen Salzsee mit der tiefsten Stelle Nordamerikas, 85 Meter unterm Meeresspiegel. Der trockene Salzsee schimmert silbern in der Sonne. Gegen Abend fahren wir die Punkte mit den wunderschönen Farbmustern ab, vor uns breiten sich zig Sandhügel in sämtlichen Brauntönen aus, dahinter leuchten rote und orange Felsen, dazwischen ist ein dunkler oder gelber Tupfen zu sehen, vor allem beim Artists Drive sind die Launen der Natur wirklich beeindruckend. Zum Sonnenuntergang wagen wir es an die tiefste Stelle und betreten den Salzsee, noch immer 41 Grad C, doch die Stimmung ist idyllisch. An der Bergkette sehen wir ein außergewöhnliches Schauspiel - ein Gewitter und Regen im trockensten Tal der Welt.
Völlig erschöpft von der Hitze und den vielen Eindrücken trudeln wir spät abends in Pahrump ein, ein kleines Städtchen bereits in Nevada und natürlich leuchten uns schon glitzernde Reklameschilder für Casinos entgegen. Ja, wir sind nicht mehr weit weg von Las Vegas.

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