petheb's Saturday August 11th, 2012

 
 
 
 
 

Eigentlich wollen wir am Lake Powell ein paar Tage am See verbringen und uns von den vielen Eindrücken und Reisekilometer erholen, doch die Hitze von Arizona (41 Grad C) und äußerst wenig natürliche Schattenplätze in dieser bizarren Umgebung aus Fels und Sand zwingt uns früher als gedacht zur Weiterfahrt. Was bleibt sind die eindrucksvollen Lichteffekte und die Stimmung im Antilope Canyon, eine durch Sand, Wind und Wasser wundervoll geformte Schlucht. Einer der schönsten Ausblicke auf den Colorado River am Horseshoe Bend und ein Sandstrand wie Puderzucker mit fantastischer Kulisse.
Good Bye Arizona, hello Utah!

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Zion Lodge, UT from 7:09pm to 7:31pm MDT (21 mins).

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Meilenweit geht es durch Arizona, ein Stück auf der berühmten Route 66 und unbemerkt erklimmen wir das Hochplateau auf knapp über 2000 m, eine ziemlich flache Waldlandschaft umgibt uns - also ideale Voraussetzungen fürs Campen.
Es ist beeindruckend, wie abrupt der Waldboden in einer steilen Felskante endet und den Blick auf ein endlos scheinendes Felstal freigibt, das in sämtlichen Farben schimmert. Am 1400 m tiefen Rand des Grand Canyon ergreift einen das Gefühl klein und unwichtig zu sein, wagemutig kreisen Kondore über den steilen Klippen. Sonne und Wolken treiben das Farbenspiel weiter und die vielfachen Abstufungen im Fels sind sehr gut zu erkennen. Der Grand Canyon ist ein Blick in die Erde, die untersten und somit ältesten Felsen sind mehr als 2000 (!!) Millionen Jahre alt.
Überwältigt von den verschiedenen Ausblicken wollen wir uns den Canyon aber noch genauer ansehen und steigen am nächsten Tag hinunter. Fast mit jedem zurückgelegten Höhenmeter verändert sich die Farbgebung der Felsen und die Vegetation - je weiter wir absteigen, desto mehr ähneln die Pflanzen wieder der Wüstenflora. Wir genießen die neue Perspektive inmitten des Canyons sowie die absolute Stille rund um uns. Für die anstrengende Wanderung belohnen wir uns mit dem Besuch im Steakhouse und planen die Weiterfahrt zum Lake Powell.

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Nur eine kurze Fahrt von Las Vegas entfernt gibt es zwei wunderschöne Parks. Trockenheit und Hitze sind auch hier vorherrschend, aber dennoch ist es hier viel schöner als in Vegas, dessen Reklame- und Leuchtschilder untertags nun wirklich jeden Reiz verlieren.

Im Red Rock Canyon Nationalpark kann man eine Bergkette bewundern, die in den verschiedensten Farben leuchtet - beige, orange, rot. Beim herumklettern auf den Felsen finden wir immer wieder neue Muster und Felsformationen.

Im Valley of Fire suchen wir vor allem nach einem ganz bestimmten Punkt: der Feuerwelle. Das ganze Tal ist umgeben von leuchtend roten Felsen, die Welle ist gut versteckt, aber nach einigem Suchen, finden wir sie doch - und sind begeistert!

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Facts:

- ca. 36 Millionen Besucher und nur 650.000 Einwohner

- das erste Casino wurde 1936 eröffnet

- der Staat verdient ca. 9 Billionen Dollar durch das Glücksspiel pro Jahr!

- mehr als 70 Casinos und 200.000 Spielautomaten (sogar im Supermarkt und an der Tankstelle)

- ca. 300 Hotels mit 140.000 Zimmer, das Venetien Resort Hotel ist mit 7000 Zimmer das größte Hotel der Welt

- ca 315 Hochzeiten pro Tag

- 17 der 20 größten Hotels der USA sind in Las Vegas

- unzählige Lichter, Leuchtreklamen, dröhnende Musikboxen, Shows - 24 Stunden Entertainment

- 40 Grad Durchschnittstemperatur Tag und Nacht

Fazit:

Man muss es mal gesehen haben, aber 2 Tage sind genug! ;-)
Und es ist nicht groß genug dass man nicht auf einen Schulkollegen per Zufall treffen könnte. :-)

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Nach einer endlos scheinenden Geraden mit letztem Blick auf die Berge der Sierra geht es auf die erste Steigung und wieder sehen wir unglaubliche Weiten, vollkommen unberührt und menschenleer. Wir durchqueren zuerst noch ein Wüstental bevor wir wirklich im Death Valley ankommen.
Bei den Sanddünen ist es bereits so heiß dass wir nur kurz zum Fotografieren stoppen, doch in Furnace Creek, dem sogenannten Zentrum des Valleys auf gleicher Höhe wie das Meer zeigt das Thermometer 115 Grad F an (46C). Zu heiß für alles und wir flüchten zum Dantes View, ein hochgelegener und spektakulärer Ausblick auf das Tal des Todes; wir erkennen den riesigen Salzsee mit der tiefsten Stelle Nordamerikas, 85 Meter unterm Meeresspiegel. Der trockene Salzsee schimmert silbern in der Sonne. Gegen Abend fahren wir die Punkte mit den wunderschönen Farbmustern ab, vor uns breiten sich zig Sandhügel in sämtlichen Brauntönen aus, dahinter leuchten rote und orange Felsen, dazwischen ist ein dunkler oder gelber Tupfen zu sehen, vor allem beim Artists Drive sind die Launen der Natur wirklich beeindruckend. Zum Sonnenuntergang wagen wir es an die tiefste Stelle und betreten den Salzsee, noch immer 41 Grad C, doch die Stimmung ist idyllisch. An der Bergkette sehen wir ein außergewöhnliches Schauspiel - ein Gewitter und Regen im trockensten Tal der Welt.
Völlig erschöpft von der Hitze und den vielen Eindrücken trudeln wir spät abends in Pahrump ein, ein kleines Städtchen bereits in Nevada und natürlich leuchten uns schon glitzernde Reklameschilder für Casinos entgegen. Ja, wir sind nicht mehr weit weg von Las Vegas.

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Page am Lake Powell, Arizona
Saturday August 11th, 2012

Zion Lodge, UT at 7:31pm MDT.

Grand Canyon, Teil 2
Saturday August 11th, 2012

Zion Lodge, UT from 7:09pm to 7:31pm MDT (21 mins).

Grand Canyon, Arizona
Saturday August 11th, 2012

Zion Lodge, UT from 6:14pm to 7:09pm MDT (55 mins).

Zion Lodge, UT from 5:38pm to 6:14pm MDT (35 mins).

Las Vegas, Nevada
Saturday August 11th, 2012

Zion Lodge, UT from 5:08pm to 5:38pm MDT (30 mins).

Death Valley, CA
Saturday August 11th, 2012

Zion Lodge, UT from 4:35pm to 5:08pm MDT (32 mins).

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